Ich sterbe für die Freiheit

05. Januar 2015 • Kategorie: Neuigkeiten • Kommentare: 0

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ich sterbe für die Freiheit

Peter Glanninger (Hg.)

Ich sterbe für die Freiheit

Die Februarkämpfe 1934 im Spiegel der Presse

 

Der Bürgerkrieg in Österreich im Februar 1934 führte zu einem tiefen gesellschaftlichen und politischen Einschnitt in der Ersten Republik. Dieser Bruch war auch nach 1945 noch lange spürbar und die Diskussionen um die damaligen Ereignisse dauern bis zum heutigen Tag an.

Schritt für Schritt hat sich die politische Situation nach der Gründung der Republik 1918 bis zu ihrer Eskalation in den Februarkämpfen 1934 aufgeschaukelt. In einem historischen Essay werden diese Vorgänge grob nachgezeichnet und die Ereignisse des Bürgerkriegs in Wien dargestellt. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Situation und der Beteiligung der Wiener Polizei. Ergänzend dazu wird neben den zahlreichen Abbildungen gezeigt, wie die zeitgenössische bürgerliche Presse diese Auseinandersetzungen kommentierte.

 

In seinem Essay beleuchtet der Herausgeber die damaligen Geschehnisse und vermittelt einen fachlich fundierten Eindruck von der politischen Ausweglosigkeit, in der sich die Sozialdemokratie zu diesem Zeitpunkt befand. Gleichzeitig wird mit den Zeitungsartikeln die zum Teil menschenverachtende bürgerlich-konservative Sichtweise auf entlarvende Weise dargestellt.

Mit diesen beiden Zugängen gestaltet sich in dem vorliegenden Buch ein eindrucksvolles zeithistorisches Bild der damaligen Ereignisse.

 

ca. 220 Seiten, broschiert

zahlreiche Abbildungen

€ 18,50

erscheint im Frühjahr 2017

ISBN 978-3-902693-59-4